Weltgebetstag

Der Weltgebetstag (WGT) ist eine von christlichen Frauen ins Leben gerufene und getragene Laienbewegung. Sie ist die weltweit grösste und älteste ökumenische Gebetsbewegung. Der WGT fällt jedes Jahr auf den ersten Freitag im März und wird in über 170 Ländern gefeiert. Unsere Kirchgemeinde gestaltet den Gottesdienst zusammen mit der katholischen Kirchgemeinde Brugg-Nord in der Kirche Bözberg am Freitagabend um 19.30 Uhr.

Freitag, 6. März 2026, 19.30 Uhr
in der Kirche Bözberg

Die Vorlage für den Gottesdienst (Liturgie) verfassen jedes Jahr Frauen aus einem anderen Land.

Die Gottesdienstordnung zum Weltgebetstag 2026 kommt von Frauen in Nigeria.


Der folgende Text wurde der Webseite https://wgt.ch/feiern/2026-nigeria/ entnommen (abgerufen am 20.11.2025, 09:15 Uhr)

Ich will euch stärken, kommt!

Nigeria liegt an der Westküste Afrikas und erstreckt sich über eine Fläche von 923’768 km² (Schweiz: ca. 41’000 km²). Mit einer Bevölkerung von ca. 230 Millionen Menschen (2024) ist Nigeria das bevölkerungsreichste Land Afrikas.
Die drei grössten ethnischen Gruppen in Nigeria sind die Hausa-Fulani im Norden, die Yoruba im Südwesten und die Igbo im Südosten. Daneben gibt es über 250 ethnische Gemeinschaften und über 500 indigene Sprachen.
Traditionelle afrikanische Religionen umfassen eine Vielzahl von Glaubensrichtungen und Riten. In der Kolonialzeit wurde das Christentum durch europäische Missionare eingeführt. Im Norden ist vor allem der Islam verbreitet.

Die kulturelle Vielfalt Nigerias findet Ausdruck in den farbenfrohen Textilien, wo jedes Muster eine Geschichte über das traditionelle Erbe erzählt. Dazu gehört seit vorchristlicher Zeit das Geschichtenerzählen, die Musik, Tanz und Theater, und in moderner Zeit eine bedeutende Filmindustrie. Die nigerianische Literatur wurde durch die Auszeichnung mit verschiedenen internationalen Preisen weltweit bekannt.

Aus der wechselvollen Geschichte Nigerias seit seiner Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft (1960) sind vielen noch der Biafra-Krieg (1967-1970) und die Terroraktionen der islamistischen Gruppe Boko Haram in Erinnerung.

Obschon es in Nigeria Frauen in wichtigen politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Ämtern gibt, sind viele Rechte für Frauen noch nicht verwirklicht.

Titelbild 2026 Nigeria © WDPIC
Ruhe für die Erschöpften,
von Gift Amarachi Ottah

Davon erzählen Frauen aus verschiedenen geografischen und sozialen Kontexten in der aktuellen Liturgie.
Unter dem Titel «Ich will euch stärken, kommt!» – einer Kurzfassung des bekannten Bibelwortes Jesu «Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken» (Mt 11,28) – schildern sie ihre alltäglichen Belastungen, und wie sie im Glauben «Ruhe für die Seele» finden.
Die nigerianische Künstlerin Gift Amarachi Ottah hat dazu ein eindrückliches Titelbild mit der Bezeichnung «Ruhe für die Erschöpften» gestaltet.

imaginären Reise zu den Frauen, die uns diesen Gottesdienst schenken, und denken daran: «Nähme ich die Flügel des Morgenrotes und liesse mich nieder am äussersten Rand des Meeres, auch dort würde deine Hand mich leiten.» (Psalm 139, 9f). 

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