Sonntag, 19. Febr. 2012
Kirche Bözberg
10.15 Uhr Gottesdienst
18.00 Uhr Film
20.00 Uhr Gespräche
Eintritt frei - Kollekte
Der Flyer des Themensonntag 2011
Der diesjährige Themensonntag war der Frage gewidmet, ob es einen glücklichen Tod geben kann. Am Morgen spürte Pfrn. Christine Straberg diesem Thema im Gottesdienst biblisch-theologisch nach.
Am Abend zeigten wir den Kriminalfilm Glücklicher Tod. Anschliessend luden wir zu Gesprächen ins Kirchgemeindehaus ein.
Katja Frege (Susanne Lothar, re.) leidet mit ihrer Tochter Julia (Stella Kunkat), deren Mukoviszidose unheilbar ist. Die 9jährige Julia ist unheilbar an Mukoviszidose erkrankt. Ihre Mutter Katja möchte dem bevorstehenden qualvollen Erstickungstod durch aktive Sterbehilfe vorbeugen. Wenn das Leben ihrer Tochter schon so früh beendet sein soll, dann soll es wenigstens ein glücklicher Tod sein.
Der Film 'Glücklicher Tod' stammt aus der Sendereihe Tatort. Erstausstrahlung 2008.
Pfrn. Karin Tschanz
Als Referentin für diesen Abend haben wir
In der Februar-Ausgabe der Zeitschrift reformiert. wird das Projekt Palliative Care vorgestellt.
Den Artikel finden Sie im Internet: reformiert.info
Glücklicher Tod – dieses Jahr war der
Anlass Kino in der Kirche vom Thema
des Filmes bestimmt, den wir am
Abend in der Kirche zeigten.
Den Auftakt dazu gab es schon am
Morgen im Gottesdienst, in dem Christine
Straberg die Bandbreite des Themas
Tod in der Bibel aufzeigte. Vom
wirklich glücklichen Tod wie dem eines
Abrahams, der alt und lebenssatt
sterben konnte, über den unglücklichen
Judas, der sich erhängte, hin zum Sterben
Jesu – das für ihn selbst ein
schrecklicher Tod war, aber doch für
uns ein glückliches Sterben wurde, weil
es für uns die Rettung bedeutet und
durch die Auferstehung in einem ganz
anderen Licht scheint. Es konnten gar
nicht alle Gedanken aufgegriffen werden,
die das Thema auslöst.
Am Abend gab es dann den Film
„Glücklicher Tod“ in der Kirche zu sehen
– ein eindrücklicher und bewegender
Film zum Thema Sterbehilfe. Da
war es gut, dass es im Anschluss im
Kirchgemeindehaus ein Zusammensein
gab, an dem Fragen und Gefühle ausgetauscht
werden konnten.
Kompetent
und sympathisch berichtete dabei Pfarrerin
Karin Tschanz aus der Arbeit von
Palliative Care, der Ausbildung zur
Sterbebegleitung, die sie mit leitet. Sie
bezog eindrücklich Stellung gegen aktive
Sterbehilfe, aber für eine gute Begleitung
von Sterbenden und ihren Angehörigen,
so dass es für manchen
Menschen doch zu dem ganz Besonderen
kommen kann: Zu einem glücklichen
Tod.